Alte Stadtpläne, Fotoplatten, Versicherungsregister und Zeitungsnotizen werden präzise verortet und mit semitransparenten Ebenen über die reale Umgebung gelegt. So sehen Sie, wo einst ein Tramgleis bog, welche Reklamefliese funkelte, und wie ein verschollenes Nebentor genau in die heutige Ziegelstruktur passt.
Statt Taktung im Minutentakt setzen wir Pausen, Hörinseln und optionale Abzweige. Wer verweilen möchte, entdeckt Bonusinhalte, wer eilig ist, hält den roten Faden. Auf diese Weise fühlt sich jede Straße wie ein persönliches Gespräch an, das weder drängt noch zerfasert.
Dezente Pfeile am Boden, vibrierende Hinweise nahe Abzweigungen und ein klarer Fortschrittsring verhindern Überforderung. Informationen schichten sich stufenweise, damit bedeutende Details sich entfalten, statt zu begraben. So bleibt die Umgebung Hauptdarstellerin und die Technik unterstützende Regie im Hintergrund.
Smartphones bieten breite Verfügbarkeit und starke Kameras, AR-Brillen befreien die Hände und fördern permanentes Eintauchen. Wir empfehlen, mit dem vorhandenen Gerät zu starten und gezielt aufzurüsten, sobald längere Touren, komplexe Überlagerungen und gemeinsames Erleben zur Gewohnheit geworden sind.
GPS, Visual Positioning und Sensorfusion arbeiten zusammen, damit virtuelle Elemente stabil an Fensterkanten, Pflasterfugen und Laternenfüßen haften. Falls Signale schwächeln, greifen lokale Marker, QR-Pins und Offline-Karten. So bleibt die Illusion intakt, auch zwischen hohen Fassaden und verwinkelten Höfen.
Lange Tour? Eine kompakte Powerbank und adaptive Helligkeit sind Gold wert. Karten, Medien und Sprachpakete lassen sich vorab laden, um Datenvolumen zu sparen. Und bei Regen? Spritzwasserschutz plus alternative Audiopfade halten Erlebnisse lebendig, ohne Displays mit Tropfenkämpfen zu belasten.
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